Elke und Andy

Hey ich bin die Elke.

Ich bin 50 Jahre jung und seit ewigen Zeiten 🙂  mit Andy verheiratet. Wir haben 3 erwachsene Söhne.

Nachdem diese unser Nest verlassen haben, und Andy in den Ruhestand ging, haben wir uns entschlossen: – Wir wandern (weiter) auf ungewöhnlichen Wegen.

Also haben wir in den letzten 4 Monaten alles, was nicht niet- und nagelfest war, verkauft – auch unser Haus. Einige Sachen durften wir bei guten Freunden einlagern und jetzt sind wir ausgezogen die Welt anzugucken – na gut, erst Europa.

Warum?

Weil ich es total spannend finde.  Weil ich neugierig bin, wie die Welt hinter der nächsten Ecke aussieht und was es für uns noch so gibt im Leben.

Dabei haben wir beide das Glück uns einig zu sein.

Wir haben ein großes Stück vermeintlicher “Sicherheit“ aufgegeben und wir werden hier, auf unserem Blog, darüber berichten ob sich unsere Träume erfüllen, was wir tatsächlich hinter der nächsten Ecke entdecken und wie es weitergeht.

Was ich mag: – lachen, mit Familie und Freunden zusammen sein, die Begegnung, ich bin gern kreativ, mag meinen Ex-Garten und jedes Pflänzchen in der Natur, außerdem bin gern draußen und mag die Sonne, Schnee, Wind und Wetter.

Was ich nicht mag, aber lernen möchte auszuhalten: Schlecht gelaunte Menschen.

Da wir den Blog in den nächsten Monaten vom Handy aus führen, können sich vielleicht eher Fehler einschleichen, die wir gar nicht bemerken. Also Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten.

Hi, it’s me, Elke

I am 50 years young, and have been married to Andy for ages. We are parents to 3 grown up sons.

After they left our family home and Andy became a pensioner we decided:

We are walking unusual ways –
in the future.

So in the last few months we sold all our goodies including our home and are now off to explore the world

…ok, Europe first.

Why? I think it’s very exciting and I want to explore what the world looks like behind the next corner and everything else that will be there in our lives.

We are both very lucky to want the same! We gave up our‘ safe lives’.

Here in our blog, we will let you know, if our dreams come true, what actually comes behind the ‘next corner’ and of course how our life is going.

What I like: – laughing, being together with family and friends, to encounter new things, I like being creative, I like my ex-garden and every plant in the nature. I also enjoy being outside no matter what weather, sun, snow, wind or rain.

What I don’t like but want to learn to tolerate: grumpy people.

Moin,

Ich bin Andy. Ich bin seit fast 30 Jahren glücklich mit Elke verheiratet, wir haben drei erwachsene Söhne und bin, nein, ich war bis vor kurzem, stolzer Besitzer eines Eigenheims.

Hi,

I’m Andy. I’ve been happily married to Elke for almost 30 years. We have three grown-up sons and I am, no, I was proud owner of a family home.

Wie kommt man nun auf die wahnsinnige Idee, Haus und Hof zu verkaufen und seine persönlichen Habseligkeiten auf ein Minimum zu reduzieren, so dass sie in ca. 20 Umzugskartons passen? Wie kann ich plötzlich mein geregeltes Leben und meine vermeintliche Sicherheit, alles das, wofür ich bisher gelebt und gearbeitet habe, aufgeben?

Gebe ich wirklich etwas auf, oder gewinne ich etwas?

How can one get this insane idea, to sell your family home and reduce your personal belongings to a minimum, so that they fit in about 20 moving boxes? Can I quit my well-ordered life and alleged security, everything I used to live and work for until that time?

Do I really abandon something or do I win something?

Nun, ich denke, dass vor allem die letzten 10-12 Jahre in meinem Leben hierfür entscheidend waren, diese Entscheidung zu treffen.

Das Allerwichtigste für mich ist allerdings, dass ich mit Elke eine Frau an meiner Seite habe, die mit mir unser neues Leben gemeinsam träumt und teilt!

Well, I believe that the last 10 to 12 years of my life have been decisive, to make this decision. The most important fact for me is indeed, that Elke is the partner by my side, who dreams and shares this new life together with me!

In Kürze :

Von 2006 bis 2012 haben wir sechs wundervolle Jahre in Norwegen verbracht. Wir haben eine kulturelle Vielfalt, sowohl im dienstlichen als auch im privaten Bereich erlebt, die ohnegleichen war. In meiner über 31 jährigen Dienstzeit bei der Bundeswehr, war das meine schönste Zeit. Zwei unserer Söhne sind nach ihrem Schulabschluss in Norwegen zum Studium nach England gegangen und arbeiten und leben seit dem dort.

In few words:

From 2006 to 2012 we spend six wonderful years in Norway. We experienced a cultural diversity, both in work and private, which was unique! It was the happiest time in over 31 years with the army. Two of our sons left Norway after graduation to study in England. They both live and work there since that time.

2012, mit Rückkehr nach Deutschland, habe ich mich auf eigenen Wunsch nach Bonn versetzen lassen, um unserem jüngsten Sohn ebenfalls einen Abschluss an einer Internationalen Schule zu ermöglichen.

Bonn hat uns sehr gut gefallen, eine Stadt ganz nach unseren Vorstellungen, viel Kultur, Flair und Atmosphäre, allerdings war mir von Anfang an klar, dass ich mit meiner neuen Verwendung nicht glücklich werden würde – Frustration und Langeweile, das krasse Gegenteil zu der in Norwegen.

After we returned to Germany in 2012, it was my wish to be transferred to Bonn, in order to give our youngest son the chance to graduate at an International school.

We loved Bonn, due to its culture, air and vibe.

From the beginning it was quite plain to me, that my new assignment would be the total contrary to the one in Norway and I wouldn’t be satisfied with it at all.

In dieser Phase haben wir, Elke und ich überlegt, was zu tun wäre. Wir konnten uns beide noch einmal einen Auslandsaufenthalt vorstellen, oder ich würde einen Antrag auf Versetzung in vorzeitigen Ruhestand stellen.

Beide Anträge habe ich etwa Anfang 2013 eingereicht, bereits im Sommer 2013 habe ich den Bescheid über meine Zurruhesetzung mit Ablauf des Jahres 2014 erhalten.

Ich bin zu Hause, mit etwas über 50! Ein Privileg, eine Chance!

During that time, Elke and I considered what to do next. We both favoured another assignment abroad, or I would apply for early retirement, which was possible at this time.

So, I handed in both applications at the beginning of 2013, already in summer 2013 I received a positive answer for early retirement by the end of 2014!

Retirement, only 50 years old – what a privilege, what a chance!

Wir sind zurück in unser Haus nach Wietzendorf gezogen, welches über acht Jahre vermietet war, um festzustellen, daß wir das eigentlich gar nicht mehr in diesem Haus leben wollten. Ohnehin zu groß für zwei Personen, sollten wir die nächsten Jahre hier alt und älter werden und nur noch für Haus und Garten da sein? (Sicher, ich bin nach einiger Zeit wieder arbeiten gegangen, erst ein 450.-€Job, dann eine “Wehrübung”.)

We moved back in our house in Wietzendorf, which was let for more than eight years, only to realise, that we don’t want to live there anymore.

Much too big for two anyway, we wouldn’t want to get old here, only to be there for house maintenance and garden care.

Sure, after a while I took a part time job and then made a reserve exercise.

Nein, da gibt es noch etwas anderes, was ich und Elke uns vorstellen konnten, eine Idee, ein gemeinsamer Traum, der sich in uns über die Jahre entwickelt hat. Leben und Reisen in einem Wohnmobil! Alles verkaufen, allen Ballast loswerden, nur das Notwendigste behalten, auch frei von finanziellen Belastungen. Was soll schon schief gehen?

No, there was something different to this life, Elke and I could imagine, an idea, a dream we shared, which evolved through the years. Live and travel in a mobile home! To sell everything, to get rid of all unnecessary things, no more debts. What can go wrong?

“Wenn du etwas wagst, kannst du etwas verlieren. Wenn du nichts wagst, wirst du bestimmt etwas verlieren. Das größte Risiko ist es, nichts zu tun.” (Robert Goizueta)

“If you dare to do something, you can lose something. If you don’t have the heart to risk anything, you’ll lose something for sure. The biggest risk is, not to do anything. “ (Robert Goizueta)