auf Tour mit dem Wohnmobil

100. Nach Winchester in Hampshire, und Oxford in Oxfordshire, weiter nach Kingsbury in die West Midlands und dann ereichen wir Dinnington in South Yorkshire (11.7.19 – 16.7.19)

Whooooohoooo! Dies ist schon der 100. Blogbericht! Es ist schön, dass ihr uns virtuell auf unserer Reise begleitet und teilhabt! Danke für’s Lesen unserer Ergüsse! Für uns ist der Blog aber auch ein wunderbares Tagebuch und ich bin oft erstaunt, wenn ich selber durch unsere Berichte stöbere.

Zur Zeit fahren wir in sehr kleinen Etappen. Zum einen um uns natürlich das Land anzuschauen und zum anderen finden wir 100 Km pro Etappe, auf britischen Straßen, im britischen Verkehrsgewühl, völlig ausreichend.

Also von Bognor Regis kommend sind wir ins Landesinnere abgebogen und haben Kurs auf Dinnington genommen, denn dort leben Sarah und Christian (unser ältester Sohn und seine Verlobte) und wir sind am 20. bei ihnen eingeladen.

Als nächsten Stopp auf dieser Etappe hatten wir uns einen kleinen Stellplatz, in der Nähe von Winchester, ausgesucht. Der Vorteil an den kurzen Stecken ist, dass wir nach Ankunft noch Zeit haben für einen Ausflug. Die haben wir dann auch genutzt und uns auf unsere Drahtesel geschwungen. Die Strecke nach Winchester hatte es in sich. Navigiert haben wir mit OsmAnd und es hat uns gewundert dass die Pfade überhaupt irgendwo verzeichnet sind. Oft waren diese in 3 Dimensionen so begrenzt, dass wir gerade noch so mit dem Fahrrad und gesenktem Kopf durchgekommen sind. Naja, einige Kratzer haben wir schon davon getragen. Außerdem war es relativ hügelig! Es ging zwar erstmal elendig lange bergab aber was das für den Rückweg bedeutet…?!

Nun, erstmal haben wir uns Winchester angesehen. Als erstes steuerten wir „Wolvesey Castle“ bzw. die Ruinen davon an. Dies ist ein Bischofssitz aus dem 12. Jahrhundert.

Danach haben wir die mächtige Kathedrale von Winchester, zumindest von außen, gesehen, denn dort fand gerade eine Schulabschlusszeremonie statt.

Also haben wir noch einen Stadrundgang gemacht und eine Kleinigkeit gegessen. Winchester hat einen sehr schönen, historischen Stadtkern und war im 10. Und 11. Jahrhundert sogar die Hauptstadt Englands.

Gegen Abend haben wir uns, per Pedes, wieder auf den Rückweg gemacht. Ich habe mich ganz gut geschlagen und nur ein kleines Stück des Weges geschoben!

Haben wir schon berichtet, dass wir vorwiegend die kleinsten Plätze der Camping Clubs besuchen? Das gefällt uns ausgesprochen gut! Oft stehen wir allein auf einer großen Wiese, mit viel Natur um uns herum und genießen die Ruhe! Da fällt mir gerade auf, haben die Briten eigentlich keine Hähne???

Nach einer ruhigen Nacht, haben wir wieder unsere 7 Sachen gepackt und sind nach Oxford, bzw. Kidlington, getuckert. Es war Freitag und Sarah und Christian hatten sich für das Wochenende bei uns angemeldet. Unser Stellplatz befand sich auch hier wieder auf einer Wiese und obwohl diese mit 5 Einheiten, also Wohnmobilen oder Wohnwagen, voll belegt war, hatten wir riesig viel Platz.

Am Samstag haben wir uns dann mit Sarah und Chris auf den Weg in die Stadt gemacht. Vorher haben wir noch versucht, bei dem anderen großen Club, dem „Camping and Caravaning Club“ eine Mitgliedschaft abzuschließen. Das war aber leider nicht möglich. (Im Internet später funktionierte es dann) den neuen Club brauchen wir dann nämlich in Dinnington. Dafür haben wir im nahen Campingausstatter noch eine klitzekleine Wäschespinne erworben und eigentlich brauchen wir noch einen Adapter für die britischen Gasflaschen aber diesbezüglich waren wir noch nicht erfolgreich. Nun, noch haben wir genug Gas…!

Nach unseren Erledigungen haben wir Christian’s Auto auf einem P&R Parkplatz abgestellt und sind mit dem Bus in die Stadt gefahren.

OH JE!!! Oxford ist schön aber es war einfach proppenvoll. Zwischen großen Touristengruppen, aus aller Herren Länder, wuselten überall Studenten in ihren „graduation gown’s“ (Abschlusskutten ;))), mit ihren Familien herum. In den historischen Gebäuden Oxford’s sind meistens die Elite Uni’s untergebracht. Genau das schaut sich natürlich jeder Touri an und so natürlich auch wir.

Wir haben trotzdem den Tag genossen, jede menge Fotos geschossen und uns die Füße wundgelaufen.

Abends haben wir bei schönstem Wetter noch ein bisschen vor dem WoMo gespielt und sind dann in Kidlington zum Essen ausgewesen.

Den Sonntag haben wir zum Sport (Andy) und zum rumgammeln genutzt. Nach einem Familien-freizeitspiel-tournament haben wir noch lecker gegessen und dann haben sich Sarah und Chris auf den Heimweg begeben.

Montag, wir sind schon 14 Tage hier, haben wir dann unser WoMo weiter nach Kingsbury verlegt. Diesmal lag ein Campingplatz nahe unserer Reiseroute. Der „Camping and Caravaning Club Site Kingsbury Waterpark“ liegt direkt in einem Naturschutzgebiet mit vielen Teichen und Seen. Auf der Website des Park’s wird gerade vor einer Moskitoplage gewarnt. Zum Glück merkten wir davon auf dem Campingplatz nichts, denn mich haben die Mücken zum fressen gern!

Nachmittags waren wir dann noch eine Runde joggen. JA, auch ich und NEIN, wir waren schneller als die Mücken!

Heute morgen, das Klappern der Mitcamper hat mich geweckt, haben wir uns dann auf unsere letzte Etappe nach Dinnington begeben. Unser Weg hat uns zwischen Derby und Nottingham entlang geleitet. Links, nach Derby, haben wir dann Rachel gewunken und rechts, nach Nottingham, André. Dort arbeiten die beiden nämlich. Schon am Mittag erreichten wir unser Ziel. Den neue Platz würde ich jetzt nicht wunderschön nennen, aber er liegt dicht bei Christian’s Haus, ist also praktisch. Hier haben wir uns für die ganze Woche eingebucht. Wir freuen uns schon auf Sarah’s und Chris‘ Party! Da machen wir richtig einen drauf ; ))))

Wir melden uns danach wieder….wenn wir können….

Bis dahin alles Liebe und goodbye

N W

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